Film- und Diskussionsabend

Filmabend 2017 zum "Messie-Syndrom"


Am 20. Februar 2017 um 19 Uhr findet in Kooperation mit der DAK Gesundheit im Capitol der Filmabend des Gesundheitstreffpunkts statt. Im Mittelpunkt steht das Thema "Messies", gezeigt wird der Film "The Lady in the Van" mit der bekannten Schauspielerin Maggie Smith.

Zu Beginn erhält das Publikum eine kurze Einführung in das Thema "Messie-Syndrom", nach dem Film werden sich bei einer Podiumsdiskussion Aktive aus der Selbsthilfe und ein Referent den Fragen des Publikums stellen. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Betroffene und deren Angehörige als auch an die interessierte Öffentlichkeit.

Die Tragikomödie "The Lady in the Van" handelt von der sehr ausgefallenen, aber wahren Geschichte einer obdachlosen Frau, die 15 Jahre lang in ihrem Van in der Hofeinfahrt eines Bekannten lebt. Durch ihren ungewöhnlichen Wohnort entsteht die eine oder andere Auseinandersetzung mit der Nachbarschaft.

Termin: Montag 20.02.2017, 19-22 Uhr. Einlass ist ab 18 Uhr.

Ort: Capitol Mannheim, Waldhofstraße 2, 68169 Mannheim

Leitung: Raymond Fojkar, Vorstand des Gesundheitstreffpunkts Mannheim e.V.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung und Reservierung bis zum 19.02.2017 beim Gesundheitstreffpunkt unter 0621-339 18 18 oder über die DAK Gesundheit unter www.dak.de/kinomannheim.

 

 

Eindrücke des letzten Filmabends im Jahr 2014 finden Sie im nachfolgenden Text:

Thema Leben mit Krebs stand 2014 mit dem Film "Heute bin ich blond" im Vordergrund


Eröffnet wurde die mit 200 Menschen gut besuchte Veranstaltung im Capitol durch Ulrich Fath, Leiter des Servicezentrums der DAK-Gesundheit Mannheim. Mit der DAK-Gesundheit hat die Reihe der Filmveranstaltungen Tradition, die Förderung der Krankenkasse ermöglicht den kostenlosen Eintritt beim Filmabend, der ein Mal im Jahr stattfindet.

Das Thema "Leben mit Krebs" stand mit dem Film "Heute bin ich blond" in diesem Jahr im Mittelpunkt der Veranstaltung. "Jeder im Raum hätte eine Geschichte zum Thema Krebs zu erzählen", so Raymond Fojkar im Verlauf des Abends. Der Kinder- und Jugendpsychiater und 1. Vorsitzende des Gesundheitstreffpunkts Mannheim führte als Moderator durch das Programm und begleitete auch die Podiumsdiskussion im Anschluss an die Filmvorführung. Der auf einem autobiographischen Bestseller beruhende Film "Heute bin ich blond" zeigte in 117 Minuten die Geschichte einer jungen Frau dar, die an Krebs erkrankt und mithilfe von mehreren Perücken zumindest ein wenig Normalität neben dem Klinikalltag aufrechterhalten kann. Während einzelne Szenen viele Besucherinnen und Besucher schlucken ließen, lockerten andere mit Humor widerum auf und sorgten so auch in der Pause für Gesprächsstoff.

Den gab es schließlich auch in der Podiumsdiskussion mit verschiedenen Selbsthilfevertreterinnen und -vertretern, die selbst einen engen Bezug zum Thema Krebs haben. Mit von der Partie waren Annette Hans von der Lungenkrebs-Selbsthilfegruppe, Inge Bördlein-Wahl als ehemalige Brustkrebsbetroffene vom Verein Mamazone sowie Patrick Schloss von der Darmkrebsselbsthilfegruppe der ILCO. Bei Anne Müller vom BRCA-Netzwerk gab es zwar bisher keine Krebserkrankung, durch einen Gentest weiß sie aber von einem erhöhten Risiko an Brust- und Eierstockkrebs zu erkranken. Im Laufe der Diskussion zeigte sich, wie wichtig Selbsthilfe sein kann, um die schwere Zeit der Diagnosestellung und Behandlung zu bewältigen. Darüber hinaus wurden sowohl von Seiten des Podiums als auch aus dem Publikum sowohl lobende als auch kritische Stimmen zur Versorgungssituation laut.

 

(CP)

 

 

Impressionen des Film- und Diskussionsabends 2014

Letzte Änderung: 27.01.2017