Film- und Diskussionsabend

Filmabend 2019 zum Thema Blindheit und Sehbehinderung mit dem Film “Mein Blind Date mit dem Leben”

Im Jahr 2019 fand der Film- und Diskussionsabend des Gesundheitstreffpunkts erstmals im Herzen von Mannheim statt, im Stadthaus N1 direkt am Paradeplatz. Wie bereits in den Vorjahren war die DAK-Gesundheit Kooperationspartner der Veranstaltung. Zum Thema Sehbehinderung wurde der Film „Mein Blind Date mit dem Leben“ gezeigt, am 5. Februar fanden sich knapp 100 Besucherinnen und Besucher im Bürgersaal des Stadthauses ein.

Auf die romantische Tragikomödie folgte ein aufschlussreicher Austausch: Moderator Raymond Fojkar vom Vorstand des Gesundheitstreffpunkts im Gespräch mit Ursula Frenz, Beauftragte der Stadt Mannheim für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Alisia Neukamm, Beraterin der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und Christoph Graf vom Badischen Blinden- und Sehbehindertenverein (v.r.n.l.). Foto: Gesundheitstreffpunkt

Der Filmabend startete mit einer Begrüßung durch Nicole Stephani (DAK-Gesundheit) und Raymond Fojkar vom Vorstand des Gesundheitstreffpunkts. Danach gab Ursula Frenz, Beauftragte der Stadt Mannheim für die Belange von Menschen mit Behinderungen, einen Überblick zu Barrierefreiheit und Inklusion. Die Filmvorführung erfolgte mit einer Audiodeskription für Sehbehinderte und Untertiteln für Hörgeschädigte. Durch eine bereits am Eingang verteilte Simulationsbrille, die ein Sehrestvermögen von 10 % vortäuschte, hatten die Zuschauerinnen und Zuschauer die Möglichkeit, die Eindrücke des Protagonisten im Film nachzuempfinden.

“Mein Blind Date mit dem Leben“ erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der trotz Seheinschränkung und anderen Hindernissen eine Ausbildung in einem Hotel absolviert und dabei Erstaunliches erreicht.

Anschließend an die Filmvorführung erfolgte eine kurze Podiumsdiskussion, an der neben Ursula Frenz und Raymond Fojkar auch Alisia Neukamm, Beraterin der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und Christoph Graf vom Badischen Blinden- und Sehbehindertenverein teilnahmen und Fragen aus dem Publikum beantworteten. Beim Austausch mit dem Publikum wurde deutlich, welche Hürden es für Betroffene nach wie vor gibt, die die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren und die doch oft für Laien unsichtbar bleiben.

Filmabend 2018 zum Thema Demenz mit dem Film “Honig im Kopf”

Am 23. Januar fand im Mannheimer Capitol ein Film- und Diskussionsabend zum Thema Demenz statt. Kooperationspartner war die DAK-Gesundheit. Der Abend startete mit einer kurzen Begrüßung durch Ulrich Fath von der DAK-Gesundheit und Raymond Fojkar, Vorstand des Gesundheitstreffpunkts. Anschließend gab Margot Klein von der Beratungsstelle VIVA einen kurzen Einblick in das Thema Demenz.

CSM Filmabend
Auf die Tragikomödie folgte eine lebendige Diskussion: Moderator Raymond Fojkar vom Vorstand des Gesundheitstreffpunkts im Gespräch mit Margot Klein, Beratungsstelle VIVA, Sabine Schulz, Alzheimer Gesellschaft Mannheim, und Renate Leber, Initiative Pflegende Angehörige Mannheim (v.l.n.r.). Foto: Gesundheitstreffpunkt

Der gezeigte Film, die preisgekrönte Tragikomödie „Honig im Kopf“, erzählte die intensive Beziehung zwischen einem Mädchen und ihrem an Alzheimer erkrankten Großvater und wies einen leichten und sehr humorvollen Umgang mit der Krankheit auf.

Im Anschluss folgte eine spannende und durchaus kontroverse Podiumsdiskussion, an der Margot Klein, Sabine Schulz von der Alzheimer Gesellschaft Mannheim und Renate Leber von der Initiative Pflegende Angehörige Mannheim teilnahmen. An der Einschätzung, ob zu viel Humor die Sicht auf die Demenzerkrankten eher erschwert, schieden sich die Geister. Einig waren sich aber alle, dass es wichtig war, das Thema Demenz anzusprechen.

CB / Letzte Änderung: 20.03.2019

Menü schließen
Top
X