Tipps

Tipps + Informationen

Hier finden Sie zahlreiche Informationen und Tipps für die Arbeit in Ihrer Selbsthilfegruppe.

Wer ehrenamtlich tätig ist, investiert oft viel Zeit, Kraft und teilweise Geld in sein Engagement. Dies sollte in Gesellschaft und Politik entsprechend anerkannt und wertgeschätzt werden. Die baden-württembergische Landesregierung ermöglicht es mit dem Engagementnachweis Baden-Württemberg, eine Würdigung des persönlichen Einsatzes zu erhalten und das Engagement gegebenenfalls nachweisen zu können.

 

In Bezug auf die Arbeit in Selbsthilfegruppen ist das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Ansprechpartner. Selbsthilfegruppen, die das Engagement einzelner Mitglieder anerkennen möchten, können sich online registrieren und nach erfolgreicher Anmeldung sowie einer Prüfung zur Ausstellungsberechtigung Nachweise selbst über das Internet ausstellen. Die Ansprechperson bzw. die Gruppe leitende Person kann den Nachweis als eingetragene unterschriftsbevollmächtigte Person unterzeichnen.

Anleitung herunterladen

Eine Bedienungsanleitung zur Ausstellung des Nachweises können Sie sich hier herunterladen.

Nähere Informationen

Das Land Baden-Württemberg informiert online über den Engagementnachweis.

Es gibt keine verbindlichen Regeln oder Vorschriften für die Arbeit in Selbsthilfegruppen. Jede Gruppe entwickelt im Laufe der Zeit ihren eigenen Stil. Folgende Empfehlungen für die Gruppenarbeit und Regeln für das Gespräch haben sich aus der Erfahrung langjähriger Arbeit des Gesundheitstreffpunkts Mannheim für das Miteinander in Selbsthilfegruppen bewährt und können als Anregung sehr hilfreich sein.

Regeln für das Gespräch

Zu den Gesprächsregeln

Leitfaden für die Praxis von Selbsthilfegruppen

Einen allgemeinen Leitfaden für die Praxis von Selbsthilfegruppen hat das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg (Referat Bürgerschaftliches Engagement) im November 2014 herausgegeben. Die PDF-Datei können Sie hier herunterladen.

Das Engagement in Selbsthilfegruppen ist für viele Menschen zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Sich zu engagieren kann aber auch Gefahren mit sich bringen. Deshalb hat das Land Baden-Württemberg zum 1. Januar 2006 Sammelversicherungsverträge zum Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz für bürgerschaftlich und ehrenamtlich engagierte Menschen im Land abgeschlossen. Damit hat die Landesregierung die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt speziell in rechtlich unselbständigen Strukturen verbessert. Mit diesem neuen Versicherungsschutz werden früher bestehende Versicherungslücken geschlossen.

Wichtig ist, dass die Rahmenverträge nicht für eingetragene Vereine gelten. Insbesondere solche Selbsthilfegruppen sollten eine private Haftpflichtversicherung abschließen.

Um Unfallversicherungsschutz zu genießen, können sich eingetragene Vereine kostenlos bei der Berufsgenossenschaft für Wohlfahrtspflege anmelden: Informationsfaltblatt

Die Broschüre “Unfallversichert im Ehrenamt” des Bundesarbeitsministeriums gibt einen Überblick über die Situation auf der Bundesebene.

Letzte Änderung: 19.02.2018

Faltblatt

mit Kontaktinformationen zum Herunterladen

Die NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen) hat eine Beispiel-Homepage erstellt, die Selbsthilfegruppen als Anregung für die Planung und Umsetzung eines eigenen Internetauftritts dienen kann. Es wird dargestellt, welche Inhalte und Gestaltungsmerkmale für Internetauftritte aus dem Selbsthilfebereich sinnvoll sind.

Hier geht es direkt zur Beispiel-Homepage:
https://www.nakos.de/beispiel-homepage/

 

Die Stiftung Mitarbeit hat eine Praxishilfe online gestellt, die sich als Orientierungshilfe bei der Entscheidung und Planung einer eigenen Webseite versteht. Der Ratgeber kann auch als Überprüfung eines schon gelaufenen bzw. in Gang gekommen Entwicklungsprozesses genommen werden, an dessen Ende eine eigene Website stehen soll. Er stellt Fragen nach der Zeit, der notwendigen Kompetenz und den Kosten, den offensichtlichen und den verdeckten.

Der Ratgeber beschäftigt sich nicht mit dem Webdesign oder der Website-Programmierung (auch wenn ein kleiner Exkurs enthalten ist).

Die Praxishilfe finden Sie hier.

Über die Navigation auf der linken Seite der Homepage können Sie zwischen den verschiedenen Kapiteln springen.

Letzte Änderung: 18.07.2018

Selbsthilfe und Pharma

Einige Selbsthilfegruppen sind Partner von Wirtschaftsunternehmen: bei Forschungsvorhaben, bei Veranstaltungen oder bei Projekten gibt es Kooperationen. Gerade weil Selbsthilfegruppen neutrale Instanzen im Gesundheitswesen sind, bei denen sich Betroffene Erfahrungswissen und Rat holen, ist ihre Unabhängigkeit und die Transparenz über Förderungen eine wichtige Grundlage für ihre Akzeptanz.

Die NAKOS beschäftigt sich ebenfalls mit dem Thema und hat unter dem Stichwort “Unabhängig und selbstbestimmt” verschiedene Publikationen herausgegeben, die hier angesehen und bestellt werden können. Weitere Informationen auch direkt auf der Homepage der Aktion “Selbsthilfe bestimmt selbst!” unter www.selbsthilfe-bestimmt-selbst.de.

Mit dem Thema Transparenz befasst sich außerdem auch eine Datenbank des Nachrichtenmagazins Spiegel. Aufgelistet sind hier über 1300 Spenden, mit denen Pharma-Unternehmen Patienten-Organisationen im Jahr 2013 unterstützten.

Zum Herunterladen

Umgang mit Spenden/Sponsoring im Selbsthilfebereich (eine Zusammenstellung des Selbsthilfe-Büros Niedersachsen und des Arbeitskreises Niedersächsischer Kontakt- und Beratungsstellen im Selbsthilfebereich, Februar 2008)

Letzte Änderung: 22.08.2019

Tipps zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Für Selbsthilfegruppen ist ein guter Kontakt zur Lokalpresse wichtig. Zum einen wollen viele Gruppen gezielt auf Veranstaltungen, z.B. Fachvorträge, hinweisen. Zum anderen ist eine regelmäßige Präsenz in der Presse auch hilfreich, um andere Betroffene auf die Existenz der Selbsthilfegruppe hinzuweisen. Der Gesundheitstreffpunkt hat Tipps für die Pressearbeit von Selbsthilfegruppen zusammengestellt, die gemeinsam mit der Journalistin Waltraud Kirsch-Mayer entwickelt wurden.

Die Tipps zur Presse- und Öffentlichkeitsarbeit können Sie hier herunterladen.

www.leserlich.info – Internetseite über Kommunikationsdesign für Menschen mit und ohne Sehbehinderung

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) hat unter dem Motto “Schritte zu einem inklusiven Kommunikations­design” auf der Internetseite www.leserlich.info praxistaugliche Empfehlungen für die inklusive Gestaltung von Internetseiten und Printprodukten aufgeführt, u.a. Informationen zu Textgestaltung, Farben und Bildern.

Letzte Änderung: 13.06.2019

Viele Selbsthilfegruppen legen bei Fahrtkostenerstattungen für ehrenamtlich aktive Mitglieder das Bundesreisekostenrecht zugrunde. Derzeit können für einfache Fahrten ohne Mitnahme von schwerem Gepäck etc. 20 Cent pro km erstattet werden.

Letzte Änderung: 05.04.2019

Zum Herunterladen

Die aktuelle Fassung des Gesetzes zur Reform des Reisekostenrechts

Selbsthilfeforen – worauf Sie achten sollten:

  • Selbsthilfebezug. Das meint Eigenbetroffenheit, ohne kommerzielle Ziele.
  • Unabhängigkeit und Transparenz. Klare Informationen über Sie als Anbieter, Zweck des Forums und seine Finanzierung.
  • Datenschutz. Keine Weitergabe personenbezogener Daten (auch nicht an Facebook, Google etc.).
  • Keine Werbung. Und wenn doch, dann muss diese deutlich als solche gekennzeichnet sein.
  • Moderation. Als Moderatoren sorgen Sie für Einhaltung von Regeln und wirken damit  auf eine aktive und konstruktive Diskussion hin.

Nach diesen Qualitätskriterien überprüft die NAKOS (nationale und damit bundesweite Kontaktstelle für die Selbsthilfe) Selbsthilfeforen auf ihre Seriosität und listet diese auf www.selbsthilfe-interaktiv.de. Diese Liste wird ständig erweitert. Auch Sie können Ihr Forum durch die NAKOS überprüfen und dort listen lassen.

 

Die NAKOS hat außerdem ein Faltblatt „SELBSTHILFE ONLINE – So schütze ich meine Daten und die Daten von anderen“ mit umfangreichen Tipps zum Datenschutz im Internet herausgegeben, das hier heruntergeladen werden kann.

Letzte Änderung: 20.04.2019

Viele Selbsthilfegruppen führen Informationsveranstaltungen durch. Um ihnen die Planung und Durchführung einer derartigen Veranstaltung zu erleichtern, hat der Gesundheitstreffpunkt eine Checkliste zusammengestellt, die hier heruntergeladen werden kann.

 

Barrierefreiheit bei Veranstaltungen

Bei Veranstaltungen spielt das Thema „Barrierefreiheit“ eine immer größere Rolle. Der PARITÄTISCHE in Hessen hat dazu die Broschüre „Der Barriere-Checker – Veranstaltungen barrierefrei planen“ mit umfangreichen Informationen zur Veranstaltungsplanung herausgegeben, die hier heruntergeladen werden kann.

 

Der Leitfaden „Barrierefreie Kommunikation bei Veranstaltungen“ ist das Ergebnis eines Innovationsprojekts des Masterstudiengangs „Computer Science and Media“ an der Hochschule der Medien in Stuttgart in Kooperation mit dem PARITÄTISCHEN Baden-Württemberg. Die Broschüre zeigt anhand von Richtlinien und anschaulichen Beispielen, wie Barrieren im konkreten Kontext von Veranstaltungen beseitigt werden können. Den Leitfaden „Barrierefreie Kommunikation bei Veranstaltungen“ können Sie hier herunterladen.

Letzte Änderung: 09.04.2019

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