Gruppen in Gründung

Sie möchten eine Gruppe gründen?
Zu Ihrem Thema gibt es noch keine Selbsthilfegruppe?

Sie möchten sich mit anderen Menschen austauschen, die vom gleichen Thema betroffen sind wie Sie? In einer Selbsthilfegruppe müssen Sie nichts erklären. Die anderen wissen aus eigener Erfahrung, worum es geht. Sie können Ihr Wissen weitergeben und von den Erfahrungen der anderen lernen.

Der Gesundheitstreffpunkt unterstützt Sie bei der Gründung einer neuen Gruppe. Bitte wenden Sie sich an uns. Wir empfehlen Ihnen, telefonisch oder per Mail Kontakt aufzunehmen. Gerne vereinbaren wir einen Termin mit Ihnen. Informationen über die ersten Schritte gibt Ihnen auch die Broschüre „Starthilfe zum Aufbau von Selbsthilfegruppen“ der Nationalen Kontaktstelle für Selbsthilfe, NAKOS.

Für diese Themen werden Menschen  gesucht, um sich in einer neuen Gruppe miteinander auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen:

Adipositas-Stammtisch

Du möchtest dich mit anderen über das Thema Adipositas austauschen? Dann bist du bei unserem Stammtisch genau richtig!

Wir treffen uns in entspannter Runde, um Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und gemeinsam über Herausforderungen rund um Adipositas zu sprechen.

Willkommen sind alle:
– Betroffene
– Angehörige
– Interessierte
– Alter egal

Der Stammtisch bietet Raum für Offenheit, gegenseitigen Respekt und wertschätzenden Austausch.

Anmeldung oder Fragen:
E-Mail: kontakt@klartextadipositas.org
Telefon: 0152 / 28 30 91 96

Selbsthilfegruppe für Angehörige von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Depression

Depression ist eine tückische Krankheit. Sie raubt den Betroffenen, aber auch den Angehörigen die Kraft. Sie ist der Nährboden für vielfältige Konflikte im persönlichen Umfeld. Für Familie, Partnerschaft und Freundeskreis ist der Umgang mit den Liebsten von großer Unsicherheit und oftmals von Hilflosigkeit geprägt.

Depressive Jugendliche und junge Erwachsene (unter 25 Jahre) stehen vor einer riesigen persönlichen Herausforderung. In der Lebensphase, in der sie sich befinden, sollten sie sich vom Elternhaus lösen und ins Berufsleben starten. Aufgrund der Erkrankung klappt diese entscheidende Weichenstellung oft nicht oder nicht reibungslos. Schon die Entscheidung für eine bestimmte Ausbildung kann ein nahezu unlösbares Problem darstellen. Bewerbungen werden nicht gemacht oder Gespräche mit potenziellen Arbeitgebern gemieden. Hat der Berufseinstieg geklappt, sind mangelnde Motivation oder überdurchschnittliche Fehlzeiten ein Risiko für eine Dauerbeschäftigung. Das erschwert die Abnabelung vom Elternhaus

Familie, Partner/-innen und Freundeskreis sind die engsten persönlichen Kontakte und deshalb auf besondere Art betroffen und sicherlich auch stark belastet.

Da ist es gut, wenn sich Eltern, Geschwister, Lebenspartner/-innen oder Freunde in dem geschützten Umfeld einer Selbsthilfegruppe mal aussprechen können. Ihre Probleme aber auch ihre Sorgen und Ängste mit anderen Menschen teilen können, die in einer ähnlichen Situation sind. Gleichzeitig bietet eine Selbsthilfegruppe die Chance neue Impulse für den Umgang mit depressiven jungen Menschen zu erhalten. Der gemeinsame Austausch, auch positiver Erfahrungen, kann helfen neue Kraft zu schöpfen.

  • Wie kann ich zur leichteren Bewältigung des Alltags beitragen?
  • Wie kann eine konfliktarme/-freie Kommunikation erfolgen?
  • Wie kann ich den Berufseinstieg unterstützen?
  • Wie kann ich das persönliche Umfeld sensibilisieren?
  • Wie kann ich mich selbst vor Überforderung schützen?
  • Was kann mir Mut machen?

Mailkontakt

Selbsthilfegruppe für Eltern hochbegabter Kinder/Jugendlicher

Hochbegabte Kinder und Jugendliche verfügen über weit überdurchschnittliche Fähigkeiten und spezielle Interessen. Sie sind Gleichaltrigen oft deutlich voraus – zum Beispiel sprachlich, logisch-mathematisch, kreativ, musikalisch, sportlich oder sozial. Sie denken schnell, stellen ungewöhnliche Fragen, hinterfragen Regeln und zeigen oft eine ausgeprägte Neugier. Gleichzeitig können Gefühle des Andersseins oder der Unterforderung zu Herausforderungen in der Familie, im Kindergarten oder in der Schule führen – von sozialen Schwierigkeiten bis hin zu Underachievement.

Über die Sonnen- und Schattenseiten von Hochbegabung möchten wir uns mit anderen Eltern auf Augenhöhe austauschen, Erfahrungen teilen und voneinander lernen.

Themen können sein:

  • Besonderheiten und Merkmale von Hochbegabung
  • Herausforderungen im Familien-, Kindergarten- und Schulalltag
  • IQ-Testung, Förderung und Unterstützung
  • Einschulung, Akzeleration, Schulwahl
  • Underachievement
  • Angebote & Anlaufstellen für hochbegabte Kinder in Mannheim und Umgebung

Unsere Gruppe richtet sich ausdrücklich auch an Eltern von noch ungetesteten Kindern. Wenn du ein hochbegabtes Kind hast oder vermutest, dass dein Kind hochbegabt sein könnte, bist du bei uns herzlich willkommen!

Mailkontakt

PolyneuropathieGemeinsam stark gegen Nervenschmerzen in Mannheim und Umgebung

Leidest du an Polyneuropathie?

Ob Brennen, Kribbeln, Taubheit oder Muskelschwäche – Polyneuropathie kann den Alltag massiv beeinträchtigen.
Viele Betroffene fühlen sich mit ihren Beschwerden allein gelassen.

Deshalb gründen wir eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen mit Polyneuropathie.
Hier kannst du:

  •  dich mit anderen Betroffenen austauschen
  • über Erfahrungen, Therapien und Alltagshilfen sprechen
  • Tipps zu Ernährung, Bewegung, Medikamenten und Umgang mit Beschwerden erhalten
  • einfühlsam zuhören oder einfach mal verstanden werden

Die Teilnahme ist kostenlos und unabhängig von Alter, Diagnoseform oder Vorerfahrungen.
Angehörige sind ebenfalls willkommen!

Wir freuen uns über jede*n, der oder die dazukommen möchte – ganz unverbindlich.
Gemeinsam fällt vieles leichter.

Website der Gruppe Polyneuropathie Mannheim und Umgebung
Mailkontakt

Trauma Empowerment

Ein untrennbarer Teil unserer Geschichte ist tabuisierte Gewalt: physische und seelische – meist innerhalb des Familiensystems. Missbrauch, Inzest, Folter. Bleibendes Trauma. Und vor allem die daraus resultierende Erfahrung sozialer Isolation und kollektiven Totschweigens in der Gesellschaft. Langjährige, prägende Erfahrungen, über die man heutzutage zu schweigen hat, obwohl sie vermutlich gut ein Fünftel der Bevölkerung in wesentlichem Maße verinnerlicht- die meisten davon im sozialen und familiären Nahumfeld- und darüber schweigt.

Es ist für uns auch nach gründlicher Aufarbeitung und Integration der eigenen traumatischen Geschichte eine tägliche Begegnung mit einer Kultur der Desinformation und des Totschweigens. Unsere Geschichte, die uns nicht nur belastet, sondern prägt und uns oft auf anderen Wegen aufblühen lässt, wird nicht gewürdigt als wichtiger Teil von uns, den wir brauchen um uns vollständig zu fühlen.

Es gehört heutzutage zum guten Ton diesen Teil seiner Prägung als dunklen Fleck zu behandeln, und im öffentlichen Leben zu verbergen. Was leider viele Betroffene in ihrem Selbstkonzept verinnerlichen: “Ich will doch niemanden mit meiner Krankheit stören“. Doch wir sind bei weitem nicht so krank. Traumatische Prägung ist auch Kultur, auch Weltanschauung, auch biographische Identität. Ja, gerade im Kontext der heutigen Totschweige-Gesellschaft.

Die Gruppe ist für alle traumatisch geprägten Menschen, die ihr Trauma bereits ausreichend aufgearbeitet und ergründet haben, um mehr oder weniger sagen zu können: “Das ist ein integraler Bestandteil meiner Selbst“. Und die für ihr Existenzrecht im öffentlichen Leben eintreten wollen.

Die Gruppe bietet in erster Linie Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe und besteht nur aus Selbstbetroffenen, wobei jeder seine eigene Verantwortung trägt. Auch wenn Selbstfürsprache, Aktivismus oder rechtliche Aspekte angesprochen werden, sind diese nicht verbindlich oder verpflichtend. Es ist auch jeder willkommen, der einfach nur über das Thema reden möchte. Verstandenwerden ist das Gegengift.

Mailkontakt

YOKO Hautkrebs – Mannheim und Metropolregion

Eine Krebserkrankung verändert das Leben tiefgreifend – körperlich, seelisch und auch im Alltag. Viele Betroffene empfinden es als große Hilfe, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Aus diesem Grund soll nun eine neue Selbsthilfegruppe Hautkrebs im Raum Mannheim und Umgebung (Rhein-Neckar, Pfalz) ins Leben gerufen werden.

Wir sind zwei Frauen und selbst an einem Melanom erkrankt. Kennengelernt haben wir uns in der Online-Selbsthilfe, nun möchten wir auch eine regionale Gruppe gründen.

Im Mittelpunkt sollen gegenseitiger Austausch und  Unterstützung im Umgang mit der Erkrankung stehen. Neben Gesprächen über medizinische und persönliche Themen soll es auch Raum für fachliche Informationen, Weiterbildung und gemeinsame Unternehmungen geben.

Die Treffen finden einmal im Monat in vertrauensvoller und offener Atmosphäre statt. Jede und jeder Betroffene ist herzlich eingeladen – unabhängig davon, ob die Diagnose gerade frisch gestellt wurde oder die Erkrankung schon länger zurückliegt. Wenn auch der schwarze Hautkrebs eher im Fokus stehen wird, sind selbstverständlich auch an weißem Hautkrebs Erkrankte willkommen. Auch Angehörige können gerne teilnehmen.

Wir werden eine weitere Gruppe im Verband der mittlerweile fast 20 Yoko Selbsthilfegruppen sein, die alle vom Verein MID – Melanom Info Deutschland unterstützt werden. (Weitere Informationen hier)

Wer Interesse hat, ist herzlich willkommen, bei den monatlichen Treffen dabei zu sein.

Mailkontakt

KB / Letzte Änderung: 16.06.2026